![]() IBB Industriebau Bönnigheim > 45% Heizkostenersparnis Neuheiten Neue Produkte | Neue Redaktionsmeldungen | Referenzobjekte | Newsletter 8. Dez 2010 45% Heizkostenersparnis |

Aus Alt mach Neu: Der Unternehmenssitz des Abfüllanlagenherstellers Breitner in Schwäbisch-HaII erstrahlt nach einer Komplettsanierung der in die Jahre gekommenen Beton-Fassade jetzt in hochwertigem dunklem Metalldesign. Das bei laufender Produktion ausgeführte Dämmungskonzept von Industriebau Bönnigheim (IBB) sorgt inzwischen dafür, dass man sich bei Breitner über eine Energieeinsparung von rund 45 % freuen kann.
Die Sanierung der Fassade war dringend erforderlich. Während die Anlagen von Breitner - hier werden seit 1960 Füllmaschinen für die Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie hergestellt - immer fortschrittlicher wurden, blieben die Gebäude in der Zeit stehen.
“Wir hatten am Bürobau Waschbetonplatten und an der Fabrikationshalle sogar nackten Beton”, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Achim Breitner. Die schlechte Dämmwirkung des Materials gab den Ausschlag für die Sanierung. “Wir wollten die Wärme- und Kälteisolierung verbessern. Gleichzeitig sollten die Gebäude ein zeitgemäßes Aussehen bekommen.” Als Auflage wurde IBB gestellt, die Produktion durch den Umbau nicht zu beeinträchtigen - keine leichte Aufgabe bei 440 Quadratmetern Büro- und 1.400 Quadratmetern Fabrikfassade.

Die beengten Verhältnisse auf dem Fabrikgelände und die Auflage, den Betrieb weiterlaufen zu lassen, machten die Sanierung für die ausführende IBB Bönnigheim zur Herausforderung.
Umbau auf kleinstem Raum
“Problematisch waren die beengten Verhältnisse in der Gebäudeumfahrt”, meint Wolfgang Benk, zuständiger Projektleiter bei IBB. Das Fabrikgelände wird durch benachbarte Bauten und nahe Grundstücksgrenzen auf drei Seiten eingeschlossen, auf der vierten Seite liegt die Straße, was eine Herausforderung für die Materiallogistik bedeutete. “Um Platzbedarf und Behinderung des Tagesgeschäfts möglichst klein zu halten, entschieden wir uns, die Gerüste abschnittsweise aufzubauen und nur das momentan benötigte Material anliefern zu lassen”, so Benk. Auch die Mitarbeiterparkplätze wurden gesperrt, um Zugang zur Fassade zu haben.
Außen kühles Design, innen wärmende Dämmung
Zunächst musste auf der alten Betonoberfläche die tragende Unterkonstruktion für das Dämmmaterial und die neuen Fassadenteile befestigt werden. Um die Toleranzen der Betonfassade am Bürohaus auszugleichen, gestalteten die Planer eine zweiteilige Unterkonstruktion. Zusätzlich mussten die Kassetten für die neue Gebäudehülle entsprechend der Bauhöhe und der Fenster eingeteilt und Eckelemente nach Aufmaß angepasst werden.
Verbaut wurden Stahl-Kassetten mit 1,2 Millimeter Dicke und einer dunkIen PVDF-Beschichtung, die beständig gegen chemische und thermische Einflüsse ist. Für den optischen Eindruck wurden Einzelteile verdeckt befestigt. An der Fabrikhalle kamen Stahl-Trapezbleche mit 0,7 Millimeter Dicke zum Einsatz, die an die vorhandenen Shed-Dächer angeschlossen wurden. Für die Metall-Lösung wird mit einer Amortisationszeit von 8,5 Jahren gerechnet.

Unter der Oberfläche baute IBB Bönnigheim am Bürogebäude Steinwolledämmplatten von 100 Millimetern Dicke ein (Fabrikhalle: 60 Millimeter). Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK liegt die Steinwolle deutlich unter jener der früheren Betonverkleidung. “Wir hatten früher an der Halle gar keine und am Büro nur eine geringe Isolierung”, so Breitner. Durch die Dämmung und die Hinterlüftung habe sich jetzt das Klima im Sommer wie im Winter deutlich verbessert und die Heizkosten seien gesunken. “Die Einsparung liegt bei über 45 % im Vergleich zu früher, das sind etwa 25.000 Euro.”
Sonstige Referenzobjekte von IBB Industriebau Bönnigheim |
Siehe auch:








