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20. Apr 2005

Die neue Stadionkultur

Metallgewebe als multimodale Hülle für Sport und Kommerz

Noch vor gut zehn Jahren dachte man beim Thema Sport an muffige Turnhallen, propagierten Werbekampagnen mit "Trimm dich fit!" den Breitensport, galt das Stadion als explosiver Hort der Nicht-Privilegierten. Das hat sich grundlegend geändert: Sport ist Lifestyle, Spektakel und Bühne fürs Sehen und Gesehenwerden. Millionenschwere Megaereignisse wie Olympia, Fußballwelt- und -europameisterschaft oder Formel 1 verdeutlichen als mediale Großevents, dass Sport kommunikativer Treffpunkt, positiver Imageträger und lukrative Investition ist.

Brot und Spiele
Die Vorläufer dieser neuen Sportkultur waren bereits in der Antike zu finden. So ist die aktuelle Wellnesswelle eine Fortführung der Badekultur des islamischen Hammam, des griechischen Gymnasion und der römischen Thermen. Neben dem Bedürfnis nach körperlicher Reinheit sollte in den äußerst luxuriösen Anlagen auch der Wunsch nach einer Reinigung der Seele gestillt werden. Hier führte man tiefsinnige Gespräche, hier wurde Politik gemacht und Handel getrieben.

Auch eine zweite Typologie des Sportbaus, das Stadion, steht in dieser Tradition. Ursprünglich als Rennbahn mit zwei parallelen Geraden und einer Kehre konzipiert, entwickelte es sich bereits bei den Römern zur elliptischen Arena für Tier- und Gladiatorenkämpfe, kleinere Schlachten oder gar Seegefechte. Dazu setzte man die Arena unter Wasser und befuhr sie mit Kriegsschiffen. Möglich war dies durch ein kompliziertes, unterirdisches Labyrinth aus Gängen und Speicherräumen. In diesem "doppelten Boden" befanden sich auch die Käfige für die Tiere und Gladiatoren. Im Gegensatz zu den klassischen Amphitheatern waren in der Arena die Sitzreihen um die gesamte Spielfläche herumgeführt – zuerst an natürlichen Hängen, später durch bis zu viergeschossige Tribünenbauten, die mit mobilen Sonnensegeln überdacht wurden. Das Kolosseum in Rom konnte somit ca. 50.000 Zuschauer aufnehmen – eine Zahl, die selbst heute von vielen Stadien nicht erreicht wird.

Komplexe Anforderungen
Im heutigen Sportgeschäft sind die Mechanismen analog: sport still sells. Dies prägte in den letzten zehn Jahren auch die Entwicklung von den monotonen Betonschüsseln hin zu multifunktionalen Eventlocations: So fesselt heute das Finale der Champions League, begeistert morgen eine Aufführung von Verdis "Aida" und locken übermorgen Eishockey, Basketball oder ein Springreitturnier die Zuschauer in Scharen. Die Anforderungen an die "Immobilie Stadion" sind folglich weitaus komplexer geworden. Nicht nur eine extreme Flexibilität der Bespielbarkeit ist entscheidend, sondern auch der Service, der dem Kunden entgegengebracht wird: Von der einfachen Erschließung durch den öffentlichen Nahverkehr, einem ausreichenden Parkplatzangebot, über einen weiträumigen Servicebereich für Gastronomie, Kartenvorverkauf und Fanshop bis hin zur vollständigen Überdachung der Sitzplätze, der Einführung von Logen und Business-Areas oder einer medialen Aufbereitung der Spiel entscheidenden Szenen in den Spielpausen.

Neben diesen direkten Anforderungen an das moderne Stadion hat sich eine Vielzahl von zusätzlichen Ansprüchen entwickelt, die das Stadion dem Betreiber als multifunktionale Einnahmequelle erschließen. Gerade die Mehrfachnutzung der Logen- und Businessbereiche für Tagungen, Ausstellungen und Produkteinführungen trägt zur Auslastung der Stadien bei.


Rad- und Schwimmsporthalle in Berlin Rückansicht der Nebentribüne des Shanghai International Circuit
   
Absturzsicherung beim Stade de France Fassadenverkleidung aus Omega 1510 + 1520 am Stade de France
   
Rückseite der Projektionsfläche an der Ostseitentribüne des Fußballstadions von Real Madrid
   

Treppenhausverkleidung an der Kamelrennbahn Nad-el Sheba
Detailaufnahme des im Estadio Bernabéu verwendeten Gewebetyps Escale 7x 1



Mit Edelstahlgewebe neue Dimensionen erschlossen

Initialprojekt: Radsport- und Schwimmhalle Berlin
Die weltweit führende Metallweberei für anspruchsvolle technische Gewebe, GKD – Gebrüder Kufferath AG, hat diese Entwicklung seit Anfang der 90er Jahre auf hohem Niveau begleitet und maßgeblich mitgestaltet. Mit Dominique Perrault und dem Neubau der für die Olympischen Spiele 2000 ausgeschriebenen Radsport- und Schwimmhalle Berlin begann 1992 das Sportstättenengagement des Dürener Unternehmens. Das Konzept des französischen Architekten sah vor, beide Hallen wie Amphitheater in einen innerstädtischen Park mit 450 Obstbäumen einzubetten. Hierdurch vollzog sich – weltweit beachtet – eine tief greifende Wende im Sport- und Freizeitbau: weg vom Großhallenbau hin zur Landschaftsarchitektur, vom monumentalen Bauwerk zum filigranen Dachtragwerk. Hauptaugenmerk galt dabei der insgesamt rund 22.000 Quadratmeter umfassenden Dachfläche. "Die poetische und abstrakte Antwort entsteht dadurch, dass nur die metallischen Dächer sichtbar sind; sie scheinen zu schweben und ragen nur einen Meter aus der Erde heraus. Dieses einzigartige Element der Architektur reflektiert die Farben des Tages und der Jahreszeiten: Am Tag spiegelt sich das Licht des Himmels in den großen ebenen Oberflächen wie im Wasser eines Sees, in der Nacht verströmen sie verschiedenste Lichter, die eine magische Atmosphäre entstehen lassen", begründete Perrault seinen Entwurf. Neben der Ästhetik des Edelstahlgewebes waren nachhaltig funktionale Eigenschaften bei der Materialauswahl entscheidend. Die mit dem GKD-Edelstahlgewebe Futura 240 bedeckten Dächer sind rost- und wartungsfrei. Zu Reinigungszwecken können sie betreten werden, ohne ihre Form zu verändern. Ebenso problemlos ist auch der Zugang zu Dachfenstern und Lüftungsklappen möglich.

Stade de France in Paris
Auch an dem nächsten Meilenstein im Bereich der Sportstättenbauten war GKD beteiligt. 1995 wurde mit dem Stade de France in Paris für die Fußballweltmeisterschaft 1998 in Frankreich eine repräsentative Kulisse, "un lieu mythique", geschaffen. Die Architekten Claude Costantini, Michel Macary, Michel Regembal und Ayméric Zublena entwarfen eine riesige, 80.000 Zuschauer fassende Arena mit einer Umhüllung aus unterschiedlich transparentem Edelstahlgewebe, das im Sonnen- und Scheinwerferlicht weit in die Ferne schimmert. Zwischen einem Kanal, einer Eisenbahnlinie und dem Boulevard Périphérique gelegen, wurde das Stadion als Strukturhilfemaßnahme auf einem alten Industrieareal in Saint-Denis gebaut. Um möglichst vielen unterschiedlichen Sportarten gerecht zu werden, entstand ein elliptischer Grundriss mit drei Tribünenrängen. Je nach Bedarf wird der unterste Rang auf Luftkissen vor- oder zurückbewegt, so dass einerseits Fußball- und Rugbyfans unmittelbar am Spielgeschehen teilnehmen, andererseits aber auch eine Leichtathletikkampfbahn genutzt werden kann. Darüber hinaus verfügt das Stadion über ein Konferenz- und Ausstellungszentrum und knapp 6.000 Quadratmeter Büro- und Ladenlokalfläche. Diese erste große Stadionmaschinerie neueren Typs mit umfassender Antwort auf die Vielzahl der unterschiedlichen Anforderungen ist sowohl Initialprojekt als auch Aushängeschild – nicht zuletzt durch die Verwendung des GKD-Edelstahlgewebes Typ Omega 1520. Neben der Funktion einer hoch stabilen und witterungsbeständigen Absturzsicherung verleiht das Gewebe der Arena durch den gekonnt inszenierten Wechsel von Opazität und Transparenz optische Leichtigkeit.

Kamelrennbahn Nad al-Sheba in Dubai
Ähnliche gestalterische Akzente setzte die Verkleidung der Treppenhäuser der Haupttribüne des Millennium Racetrack Nad al-Sheba in Dubai 1999 mit dem GKD-Edelstahlgewebe Tigris. Die je nach Betrachtungswinkel ständig wechselnde Wirkung zwischen schimmernder Flächenhaftigkeit und Transparenz vermittelt den Eindruck schnörkelloser Schönheit, die selbst im Vorbeigehen den Blick durch immer neue, überraschende Perspektiven festhält. Dabei erfüllt es zugleich höchste Sicherheitsanforderungen – ein entscheidendes Plus für die Architekten des Engineer's Office bei der Auswahl der zur Verfügung stehenden Materialien.

Estadio Santiago Bernabéu in Madrid
Seit 2002 wird das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid zu einem Neun-Sterne-Stadion, also einem der besten und komfortabelsten Stadien der Welt umgebaut. Dieses Stadion setzt die neue Generation von Fußballarenen fort, die mit dem Stade de France begann und durch die zunehmende Medialisierung des Sports eine Vielzahl von neuen Aufgaben erfüllen muss. Am Ende wird es knapp 80.000 Zuschauer fassen – durchgängig auf überdachten Sitzplätzen mit Sitzkissen und Wärmestrahlern. Voraussetzung und Grundbaustein der Planungen vom Estudio Carlos Lamela war die Überdachung der Osttribüne, in der auch der neue Presse- und Medienbereich eingerichtet wurde. Auf dieser Seite des Stadions befindet sich der Haupteingang, so dass bei der Verkleidung der Fassade mehrere ästhetische und funktionale Vorteile von Edelstahlgewebe ausgenutzt wurden. Die insgesamt 3.300 Quadratmeter große Fassade wirkt als Vorhang, der das dahinter liegende Spiel gleichermaßen abschirmt wie Blicke hinter die Kulissen erlaubt. Das Spiralgewebe Escale 7 x 1 verbindet durch die Flächigkeit der 7 Millimeter breiten Edelstahlbänder diese Dynamik des Bildes mit einer überraschend dreidimensionalen Anmutung und außergewöhnlich hohen Brillanz. Dies ermöglicht, die Stadionfassade aus großer Entfernung als Projektionsfläche für Werbebanner und Sponsorenclips zu nutzen. Mit drei auf Nachbargebäuden installierten, 18.000 Lumen starken Projektoren werden Standbilder und Werbefilme aus einer Entfernung von 100 Metern in einer Größe von 30 x 10 Metern projiziert. Durch die Neigung der Fassade um 32 Grad erleben die auf Einlass wartenden Fußballfans die Werbebotschaften ebenso eingängig wie vorbeifahrende Passanten.

Skistadion von Östersund
Das Skistadion im schwedischen Östersund ist eine außergewöhnliche Landlaufarena mit 7 Kilometer Rollskibahn, 29 Kilometer beleuchteter Loipe, 89 Kilometer präparierter Loipe und 12 Kilometer Hunde- bzw. Schlittenloipe. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl neuer Gebäude erstellt, um auch für große Veranstaltungen des Weltskisports gerüstet zu sein. Somit ist Östersund das ganze Jahr als Trainings- und Wettkampfanlage zu nutzen. Inmitten der Arena wurde ein 53 Meter hoher Warmwassertank, der auch zur Fernwärmeversorgung der 2 Kilometer entfernten Stadt Östersund genutzt wird, errichtet. Aufgrund der exponierten Lage entstanden im oberen Teil des Turms ein Restaurant und eine Aussichtsplattform. Bei der Fassade entschied sich das Architekturbüro Openeye und Claes-Göran Andersson für das GKD-Edelstahlgewebe Tigris. Auch hier war die Wechselnutzung von Transparenz und reflexionsstarker Dichte des Metallgewebes ein entscheidendes Argument für die Materialwahl, um einen Einsatz der Fassadenverkleidung als Projektionsfläche zu ermöglichen.

Formel 1: Shanghai International Circuit
Shanghai, reichste und größte Metropole Chinas, erhielt mit dem Shanghai International Circuit die technisch aufwändigste und wohl bislang auch teuerste Rennstrecke der Welt, die im September 2004 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Neben der innovativen Technik des Streckenbaus setzt auch die Architektur dieses Tempodroms des 21. Jahrhunderts Zeichen: Ihre Symbolik trägt dem Kulturgut des asiatischen Raums weiträumig Rechnung. Die geschwungene Streckenführung entspricht in der Aufsicht dem chinesischen Schriftzeichen "shang", was übersetzt soviel wie "Aufstieg" und "Erfolg" bedeutet. Auch die Bildsprache der Gebäude leitet sich von der Geschichte, Natur und Technik Chinas ab. Boxengasse mit Kontrollturm sowie Haupttribüne mit Pressezentrum bilden eine zweitorige Anlage – und spiegeln so die Bedeutung Shanghais als Tor zur Welt und zum Motorsport wider. Die Dächer der sich gegenüberliegenden Nebentribünen greifen die Form von Lotusblättern auf und symbolisieren so den unabdingbaren, schützenden Ausgleich der Natur zur Technik. Trotz dieser vielfältigen Anklänge an die chinesische Kultur ist das neue Prestigeobjekt Shanghais durch dynamische Gebäudeformen und High-Tech-Materialien wie glänzendes Aluminium, Glas und Edelstahl geprägt. Für die Verkleidung der Tribünen suchte der Aachener Architekt Hermann Tilke nach einem licht- und luftdurchlässigen Material, das neben den Brandschutzvorschriften auch hohe optische Qualitäten erfüllt. So umfasste der Auftrag an GKD die rückwärtige und seitliche Verkleidung der Haupttribünenfassade sowie der Rückseiten der beiden Nebentribünen mit dem GKD-Gewebetyp Tigris. Da die Erschließung der Tribünen nur von diesen Seiten aus zu gewährleisten war, prägt die textile Struktur des schimmernden Tigris-Gewebes den repräsentativen Haupteingang. Materialeigenschaften wie Unempfindlichkeit gegen Vandalismus und Verschmutzung gewährleisten dauerhaft die Attraktivität des Entrees.

Wankdorf-Stadion, Bern
Mit der Eröffnung des neuen Stade de Suisse Wankdorf, Bern erschließt sich für die Schweiz eine neue Dimension im Stadionbau, ein neues "Wunder von Bern". Hier entsteht nach den Plänen des Architektenteams Luscher, Schwaar und Rebmann eine Anlage, die vielfältiges Nutzungspotenzial für Sport, Kultur und Wirtschaft in sich vereinigt. 32.000 Zuschauer können unter den überdachten Tribünen die Spiele der Young Boys Bern oder der Nationalmannschaft verfolgen. 16 Cateringstände und ein Fanshop setzen auf konsumfreudige Fans. Doch auch jenseits des Sports verspricht das neue Wankdorf-Stadion ein Magnet zu werden: Der unter dem Spielfeld und den Tribünen liegende Einkaufsmarkt rechnet täglich mit bis zu 15.000 Kunden. In verschiedenen Restaurants mit Platz für über 2.000 Gäste finden die Besucher kulinarische Vielfalt, die jeden Geschmack trifft. Firmen stehen Logen mit 8 bis 24 Plätzen für ca. 200 Personen zur Verfügung. Für die Fassade dieses spektakulären Neubaus entschieden sich die Architekten für verschiedene GKD-Edelstahlgewebe der Gruppe Omega. Ausschlaggebend waren neben der ästhetischen Schönheit des Materials wiederum funktionale Vorteile: Neben der Eignung als Projektionsfläche überzeugten hier besonders die aerodynamischen Eigenschaften. Da das Stadion mit seiner Ostseite gegen die vorherrschende Windrichtung liegt, mussten zwei, sich eigentlich ausschließende Aufgaben gelöst werden: So soll der Spielfeldrasen gut durchlüftet werden, andererseits darf keine zugige Atmosphäre im Stadion entstehen. Tests im Windkanal ergaben, dass die Engmaschigkeit des Gewebes beide Effekte gleichzeitig ermöglicht.

Wembley Stadion in London
Mit 90.000 Sitzplätzen wird das vom britischen Architekten Norman Foster entworfene neue Wembley Stadion in London eines der weltweit größten Stadien sein. In jeder Hinsicht herausragend ist dabei der 133 Meter hohe und mit 315 Meter längste Bogen der Welt, an dem zu einem Großteil das Gewicht beider Tribünendächer hängt. Innerhalb von 15 Minuten kann das Dach je nach Anforderung geschlossen bzw. geöffnet werden. Das als kompakte Arena konzipierte Gebäude kann hierdurch ausreichend mit Sonnenlicht versorgt werden, was nicht zuletzt für das Wachstum des Rasens wichtig ist. Wembley wurde primär für Fußball, Rugby und Musikevents geplant, doch sollen auch internationale Leichtathletikwettkämpfe und eventuell die Olympischen Spiele 2012 hier stattfinden. Neben den sportnahen Einrichtungen für die Medien und die Fans werden außerdem Restaurants, ein Wellnessclub, Arztpraxen, ein Kongresszentrum und ein Hotel in die Arena integriert. Auch bei diesem Meilensteinprojekt ist GKD an exponierter Stelle mit von der Partie. Insgesamt 1.200 Quadratmeter der Fassade werden in vier Abschnitten mit 14 Meter langen und ca. 4 Meter breiten Paneelen aus dem Gewebetyp Tigris verkleidet. Dabei werden die Gewebe am Kopfpunkt eingehängt und am Fußpunkt mit Augenschrauben gespannt, so dass die Paneele über die gesamte Länge frei gespannt sind. Hierdurch verleihen sie der Stadionfassade eine spektakuläre Leichtigkeit, die das eigentliche Volumen nur diffus erahnen lässt.

Wandel durch Kompetenz gestaltet
Mit technisch innovativen und ästhetisch herausragenden Lösungen hat GKD – Gebrüder Kufferath AG den enormen Wandel, den der Sport und seine Architektur durchlaufen haben, maßgeblich mit geprägt. Diese Dynamik ist jedoch nicht nur technologisch oder architektonisch zu fassen, sondern der Begriff der Sportstätte selbst ist im Umbruch. Sportliche Spitzenleistungen und kommerzieller Kulturtreff, Vergnügen und Ertrag geben sich hier ein wieder entdecktes Stelldichein: Brot und Spiele im neuen Gewand.

Die kreative Technologieführerschaft war und bleibt treibende Kraft des Unternehmens mit den drei autarken Geschäftsbereichen Sieb- und Filtertechnik, Prozessbandtechnologie und Architektur und Design. Viele der heute bedeutenden Metallgewebebindungen wurden von GKD entwickelt. Rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt der Hersteller anspruchsvoller technischer Gewebe mit Produkten, die jünger sind als vier Jahre. GKD erwirtschaftet mit weltweit rund 500 Mitarbeitern, davon 370 in Düren, rund 50 Mio. Euro. Die Nähe zu den Marktpartnern sucht GKD auch räumlich: mit sieben Werken – zwei in Deutschland, die übrigen in England, Irland, Spanien, USA und Südafrika, Niederlassungen in Frankreich, China und Dubai sowie Vertretungen in aller Welt.

URL:
http://www.creativeweave.de