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19. Dez 2006

HOTEL SACHER WIEN

Der Umbau des HOTEL SACHER WIEN ist sicher eines der schönsten Projekte, die ein Architekt in Wien übernehmen kann. Für den Architekten Sepp Frank bestand die Herausforderung darin, die bestehende Gebäudestruktur an die heutigen Anforderungen eines Hotels anzupassen und eine ausgeglichene Beziehung zwischen Tradition, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit zu schaffen.

Tradition
Nur wenige Wiener wissen, dass das HOTEL SACHER WIEN eigentlich aus einem Puzzle von sechs Wohnhäusern besteht. Deren Gebäudestruktur war ursprünglich gar nicht als Hotel konzipiert, was den außergewöhnlichen Charakter bewirkt, für den das HOTEL SACHER WIEN berühmt ist. Die einzelnen Häuser haben beispielsweise unterschiedliche Niveaus, so dass sich einzelne Stockwerke nicht immer auf derselben Ebene befinden. Daraus ergeben sich zahlreiche Verbindungsgänge, Treppen und Winkel, die dem HOTEL SACHER eben seinen ganz aparten Charme verleihen.

Funktionalität
Die Stadtarchitektur wir von historischen Gebäuden dominiert, darin bestand auch eine Herausforderung des Architekten das typische Flair des Hotel Sacher in das historische Stadtbild zu integrieren. Eine weitere Herausforderung ist diese Baustruktur jedoch im täglichen Hotelbetrieb. Die Aufgabe bestand also darin, auf Basis der bestehenden Gebäudestruktur des HOTEL SACHER WIEN Möglichkeiten zu finden, das Personal in seinem Service zu unterstützen und Wege zu verkürzen. Dabei helfen oft schon "simple" Neuerungen wie eine direkte Lift-Verbindung zwischen der Küchenstation in der Roten Bar und der Hauptküche.

Wirtschaftlichkeit
Der Dachausbau bringt zusätzlichen Raumgewinn für rund vierzig Zimmer und erhöht damit die Wirtschaftlichkeit des HOTEL SACHER WIEN. Der Dachausbau bietet auch mehr Komfort für den Gast, durch einen Wellnessbereich werden die Ansprüche der Kunden erfüllt.

Zeitgemäßes Material
Die Eindeckung des Objektes war seitens des Architekten ursprünglich mit verzinkt beschichteten Blechen geplant. Nach intensiver Beratung zog der Architekt PREFA als Alternative in Betracht. Aluminium als modernes und umweltfreundliches Material konnte auf der einen Seite mit seiner vielfältigen Farbeakzente und auf der anderen Seite mit seinen Materialvorteilen überzeugen.

Weitere Vorteile:
- Gewichtsvorteile bei Verarbeitung, Transport und Verlegung
- Verarbeitungsvorteile auch bei niedrigen Temperaturen, kein brechen oder Erwärmung des Materials bei der Verformung
- Umweltschutzvorteile (kein Schwermetallabtrag)
- Vorteile im Korrosionsverhalten
- Preisvorteile pro Quadratmeter bei optisch gleichen Eindruck

Umsetzung
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Planer und der PREFA Anwendungstechnik konnte der Architekt letztendlich von den PREFA Produkten überzeugt werden. Trotz höherer Kosten der PREFA Variante gegenüber der verzinkt beschichteten Ausführung entschied sich der Bauherr als auch der Architekt auf Grund der guten Qualität und den Vorteilen von Aluminium für das PREFA Dach. Bei dem Projekt Hotel Sacher in Wien wurden insgesamt 2000 m² Prefa-Dachschindel, 500 m² Prefalz und 200 m² Sidings verlegt. Durch die hervorragende Verformbarkeit und individuelle Gestaltungsmöglichkeit konnte die Aluminiumhülle wie eine zweite Haut der Gebäudestruktur angepasst werden. Durch eine umfangreiche Farbpalette können sowohl farbliche Kontrastpunkte, als auch eine farbliche Angleichung an das bauliche Umfeld vorgenommen werden. Das Hotel Sacher zeigt, dass Aluminium als ein modernes Material für Bauen im Bestand geeignet ist und sich optimal in den historischen Stadtkern einfügt.

URL:
http://www.prefa.de


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DatumBeschreibung
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8. Okt 2007Prefarch.com
30. Aug 2007Individuell, attraktiv, energieoptimiert
20. Dez 2006PREFA präsentiert sich auf der BAU 2007
29. Nov 2006Das Material der Zukunft

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