![]() Deutsche Kahneisen Gesellschaft > Modernes Design in moderner Halle Neuheiten Neue Produkte | Neue Redaktionsmeldungen | Referenzobjekte | Newsletter 20. Jan 2010 Modernes Design in moderner Halle |

Der mittelständische Räderproduzent Borbet investiert
in die Zukunft und baute eine neue Produktionshalle.
Bereits beim Bau ging es um den Einsatz moderner Materialien und Technologien.
Ein Berliner Hersteller liefert Befestigungselemente für Dach und Fassade.
Ob Audi, BMW, Mercedes...
Das südwestfälische Unternehmen Borbet produziert durchgestylte
Leichtmetallräder für alle Fahrzeugtypen. Borbet zählt zu den
führenden europäischen Herstellern von Aluminiumrädern und
bietet von sportlich bis edel eine Produktpalette von über 2.000 verschiedenen
Leichtmetallrad-Varianten an. Um auch künftig den Marktanforderungen
gerecht werden zu können, ließ Borbet am Standort Hesborn auf 13.300
Quadratmetern eine kombinierte Produktions- und Lagerhalle bauen. In einer
nach neuesten internationalen Standards konzipierten Lackieranlage können
jetzt bis zu 500 Felgen je Stunde lackiert und wärmebehandelt werden.
Darüber hinaus wurden in der neuen Halle ein hochmodernes Lager für
Fachhandelsräder und ein Bürotrakt geschaffen.

Die zweischalige Kassettenwand wurde an den in den Stützen einbetonierten
Trapezblech-Befestigungsschienen montiert.2
Foliendach und Kassettenwand
Den Zuschlag für die als Stahlbeton-Fertigteilhalle ausgeführten
Bau erhielt die Karl Ulrich Bauunternehmen GmbH & Co.KG. Das im Hochsauerlandkreis
angesiedelte Unternehmen ist seit über 75 Jahren im Industriebau, im
Hausbau und in der Gebäudeoptimierung tätig.
Für den Bau der Halle wurden im eigenen Fertigteilwerk über
670 Fertigelemente wie Binder, Außenstützen, Träger und Stahlbetondecken
produziert. Dabei waren die Stahlbetonbinder mit beachtlichen 35 Metern Länge
die größten Elemente. Die Fassade wurde zweischalig, als gelungene
Kombination von Kassettenwand, Glas und Stahlbeton ausgeführt. Beim über
12.500 Quadratmeter großen Dach entschied man sich für den Bau eines
Stahltrapezprofildaches mit Folieneindichtung. Damit konnten Spannweiten zwischen
den Bindern von 6,5 Metern realisiert werden.
Sichere Befestigung mit Trapezblechschienen
Klaus-Werner Zeier, verantwortlicher Statiker der Karl Ulrich GmbH &
Co. erläutert: „Die Verwendung von Trapezblechschienen hat sich
als effiziente und sichere Befestigungsart bewiesen. Sie ermöglicht
auch bei der Montage der Wand- und Deckensysteme einen kostensparenden Einsatz
von Arbeitskraft und Material.“

Konstruktiver Aufbau einer JORDAHL® Trapezblechbefestigungsschiene JTB-AR
mit Endanker.3
Die ausgewählten JORDAHL® Schienen JTB-60/24
„AR“ und „uni“ ließen sich aufgrund ihrer
schlanken Bauform unkompliziert in die vorhandene Bewehrung einbauen. Die
Schienen der DKG sind unter Z-21.4-161 bauaufsichtlich zugelassen.
Beim einzusetzenden Schienenmaterial entschied man sich in Hesborn für
Stahl nach DIN EN 10025, feuerverzinkt mit 50 Mikrometer Zinkauflage.
Die vom Berliner Unternehmen gelieferten drei Meter langen Schienen werden
in zwei Standardvarianten geliefert: Schienen mit Ankerabständen von
450 Millimetern sind mittig teilbar und deshalb zusätzlich kostensparend;
Schienen mit Ankerabständen von 150 Millimetern können an jeder
Stelle geteilt werden.
Die eingesetzten JORDAHL® Befestigungsschienen können
Lasten in allen Richtungen aufnehmen. In Abhängigkeit vom Profil (AR
oder uni) tragen die Schienen Einzellasten von 3,3 bzw. 5,0 Kilo-Newton.

Befestigung des Trapezbleches mittels selbstschneidenden Schrauben. 4
Die JORDAHL® Schienen wurden bereits im Fertigteilwerk
der Karl Ulrich GmbH & Co. mit eingelegter Schaumfüllung oberflächenbündig
und fluchtgerecht einbetoniert. Die Stoßfugen zwischen den Befestigungsschienen
betrugen dabei 20 Millimeter. Die Betongüte von C45/55 bei den eingesetzten
Stahlbetonbindern bzw. C 35/55 bei den Stützen liegt über der in
der in der Zulassung geforderten C>20/25.
An Dach und Wand der Halle kamen Befestigungsschienen mit drei
Millimeter Materialstärke zum Einsatz. Die Trapezblechprofile wurde dann
mittels selbstschneidenden verzinkten Schrauben mit Dichtscheibe montiert.
Ankerschienen bei Stahlbetonelementen
Für die sichere Befestigung der vorgehängten Stahlbetonelemente
im unteren Außenwandsegment wählten die Konstrukteure JORDAHL® Ankerschienen
JTA. Die Ankerschienen wurden wie die Trapezblechschienen bereits im Fertigteilwerk
oberflächenbündig einbetoniert. Bei Verwendung von Ankerschienen
entfällt die bei Dübeln sonst erforderliche Beschädigung des
Baukörpers. Darüber hinaus erlauben die bauaufsichtlich zugelassenen
Ankerschienen (Z-21.4-151) den problemlosen Ausgleich von Bautoleranzen. Ankerschienen
lassen sich randnah einbauen und eignen sich deshalb auch sehr gut für
die sichere Befestigung von Lasten an filigranen Bauteilen.
„Entscheidend für unsere Wahl der Trapezblech- und Ankerschienen
sind natürlich deren Qualität und ihr Preis“, erklärt
Klaus-Werner Zeier und ergänzt „Mit beidem waren wir bei JORDAHL® Produkten
schon in anderen Projekten zufrieden.“
Nach Fertigstellung und Ausstattung der neuen Produktionshalle ist Borbet
nun in der Lage, jährlich bis zu zwei Millionen Räder zu produzieren.
Gleichzeitig – und das ist für den deutschen Mittelstand schon
kennzeichnend - sichert ein Unternehmen durch eigenes Engagement den Erhalt
seines Standortes und der dortigen Arbeitsplätze.
Quellennachweis Bilder:
1 Borbet GmbH
2 Karl Ulrich Bauunternehmung GmbH & Co. KG
3, 4 Deutsche Kahneisen Gesellschaft mbH
Sonstige Neuheiten von Deutsche Kahneisen Gesellschaft |
| Datum | Beschreibung |
| 5. Jan 2011 | Jetzt völlig neue Bemessung von Ankerschienen möglich |
| 1. Dez 2010 | Bewährte Technik in neuem Licht |
| 21. Okt 2010 | Befestigung der Arbeitsebene bei einer der modernsten Gepäckförderanlagen |
| 17. Mai 2010 | Geländerbefestigung mit System |
| 19. Mrz 2010 | Schweizer Rekordtower mit High-Tech-Fassade |
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Siehe auch:



