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19. Mrz 2010

Schweizer Rekordtower mit High-Tech-Fassade

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Prime Tower – „kristallines“ Achteck. In Zürich entsteht das höchste Gebäude der Schweiz. 20.000 Quadratmeter Glasfassade in Elementenbauweise machen ihn zum kristallinen Wahrzeichen der Züricher Skyline.
In Zürich wächst das architektonisch imposante und höchste Gebäude der Schweiz. Über 20.000 Quadratmeter Glasfassade werden an Ankerschienen aus Berlin befestigt.
Zürichs Skyline erhält ein neues Wahrzeichen. Mit dem Prime Tower entsteht gleichzeitig das höchste Gebäude der Schweiz. Nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2011 wird der Büroturm 126 Meter hoch sein. Auf 36 Etagen entstehen insgesamt 40.000 Quadratmeter Büroraum der „First-Class“-Kategorie. Der Prime Tower ist Teil eines Komplexes zu dem drei weitere Gebäude mit Ateliers, Restaurants, Galerien und Büroräumen gehören. Die börsennotierte Swiss Prime Site AG investiert in den Komplex gesamt rund 355 Mio. Schweizer Franken (ca. 240 Mio. Euro). Eine ARGE unter Leitung der Losinger Construction AG, Zürich und der K. Steiner AG, Zürich, zeichnet für die Realisierung des vom Architektenbüro Annette Gigon/ Mike Guyer geplanten Turmes verantwortlich.
Kristallines Äußeres
Für den Entscheid zugunsten des Zürcher Architekturbüros sprachen beim Prime Tower Achteck unter anderem «das kristalline Äußere, das sich vom Umfeld abgrenzt, die feinen Bewegungen und Vorsprünge, die vielfache Nutzbarkeit des pragmatisch großen Grundrisses und die statische Konzeption mit den vorgespannten Decken». Das „kristalline Äußere“ wird durch den Einsatz einer vollflächigen, grünfarbigen Glasfassade erzielt. Die Fassadenelemente liefert und montiert die Dobler Metallbau GmbH. Das Münchner Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern in diesem Sektor. Zu den Referenzen gehören das Terminal 2 des Münchner Flughafens der Vierzylinder und das FIZ von BMW ebenso wie das ARD-Studio in Berlin.
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Die Montage der vorproduzierten Fassadenelemente folgt dem Rohbau im Abstand von sieben bis zehn Wochen.
Elementbauweise mit Dreifachverglasung
Hergestellt werden die 4.300 Elemente im eigenen Produktionswerk in Deggendorf. „Wir planen und fertigen die Fassade in Elementbauweise“, erklärt Thomas Kiefer, Projektleiter bei Dobler. „Die einzelnen Komponenten der Fassade werden in unserem Werk montagefertig elementiert und auf der Baustelle großflächig in den Rohbau eingebracht. Damit sichern wir Qualität, kurze Montagezeiten am Bau und Termintreue für den Bauherren“. Die von den Münchner Metallbauern entwickelten Elemente sind etwa 4,5 Quadratmeter groß und werden als Glas-Aluminiumkonstruktion in Dreifachverglasung ausgeführt. Jedes dritte Fassadenelement ist ein Parallel-Ausstellfenster und lässt sich nach außen motorisch öffnen. In Verbindung mit Sonnenschutzeinrichtungen ist damit im Prime Tower auch in Sommermonaten ein natürliches und angenehmes Klima gesichert.
Der Rohbau, für den insgesamt 34.000 Kubikmeter Beton geplant sind, wächst mittels eines Kletterschalsystems gegenwärtig um ein Geschoss pro Woche. Die Fassade folgt mit sieben bis zehn Wochen Abstand. Ein mobiler Etagenkran unterstützt bei der Montage der Glaselemente. Etwa 120 Elemente werden so je Geschoss an Konsolen hängend montiert.
Sichere Befestigung der Fassadenelemente
Mit einem Elementgewicht von ca. 400 Kilogramm und zu berücksichtigender Windlasten ergeben sich enorme Kräfte, die über die Konsolen sicher in das Bauwerk eingeleitet werden müssen. Die Planer der Dobler Metallbau setzen dabei - wie bereits auch schon bei anderen Projekten – auf JORDAHL® Ankerschienen. Thomas Kiefer erläutert: “ Wir entwickeln und bauen High-Tech-Fassaden. Deshalb wählen wir auch Zulieferteile und Anbieter, die gleiche Qualitätsstandards garantieren. Für die Montage unserer Fassadenelemente sind Ankerschienen weitaus besser als Dübel geeignet. Wir wählen die Ankerschienen für unsere Projekte selbst aus und liefern diese an den Rohbauer.“ Für die Befestigung der Konsolen am Züricher Prime Tower werden JORDAHL® Ankerschienen JTA und JORDAHL® Zahnschienen JXA eingebaut.
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JORDAHL® Ankerschienen dienen der sicheren Befestigung der Konsolen. Sie sind flächenbündig in die Betonböden eingebaut.
Alle verwendeten Ankerschienen der Deutschen Kahneisen Gesellschaft mbH besitzen die bauaufsichtliche Zulassung Z-21.4 – 151 (JTA) bzw. Z-21.4 – 1690 (JXA). Die für den Prime Tower ausgewählten Ankerschienenprofile JTA 28/15, 50/30 und 53/34 sowie die Zahnschiene JXA 38/23 wurden als Lastaufnahme direkt in den Betonboden flächenbündig einbetoniert. Um das Eindringen von Frischbeton in die Ankerschienen zu verhindern sind Ankerschienen mit einer Schaumstofffüllung versehen. Die eingesetzten Ankerschienen JTA sind in der Lage bei Zentralzug, Schrägzug oder Querzug Kräfte von 3 bis zu 22 KN an jeder Hammer- bzw. Hakenkopfschraube aufzunehmen. Zahnschienen JXA sind darüber hinaus auch für den Lastfall Längszug geeignet. „Natürlich stellt sich auch bei Zulieferteilen die Frage der Wirtschaftlichkeit“, so Projektleiter Thomas Kiefer. „Für uns ist es aber genauso wichtig, neben der qualitäts- und termingerechten Lieferung kompetente und kostenfreie Fachberatung durch den Hersteller und Lieferanten zu erhalten.“
Durch die Verwendung von Ankerschienen entfällt die bei Einsatz von Dübeln erforderliche Beschädigung des Baukörpers. Das Schwinden und Kriechen des Betonbauteils hat keinen Einfluss auf die Sicherheit der Befestigung. Die Montage und das Nachjustieren der Anschlusskonstruktion sind unkompliziert möglich, so dass auch Bautoleranzen problemlos ausgeglichen werden können. Selbst randnah eingebaut, nehmen Ankerschienen noch hohe Belastungen auf.
Prime Tower: Lichtdurchflutete Räume, inspirierende Aussicht auf die Stadt und den Zürichsee - Arbeitsplätze der Spitzenklasse.
Bildnachweis: Bild 1 Swiss Prime Site AG Bild 2,3 Dobler Metallbau GmbH

Sonstige Neuheiten von Deutsche Kahneisen Gesellschaft

DatumBeschreibung
28. Feb 2011Erfolgreicher Start der neuen CE-konformen Bemessung von Ankerschienen
5. Jan 2011Jetzt völlig neue Bemessung von Ankerschienen möglich
1. Dez 2010Bewährte Technik in neuem Licht
21. Okt 2010Befestigung der Arbeitsebene bei einer der modernsten Gepäckförderanlagen
17. Mai 2010Geländerbefestigung mit System

Sonstige Neuheiten von Deutsche Kahneisen Gesellschaft