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22. Nov 2011

Baudokumentation von PREFA: Mehrfamilien- und Bürohaus Neu 31 in Wien

Zoombild
Mehrfamilien- und Bürohaus Neu 31 von Superblock Architekten, Wien
Das Mehrfamilien- und Bürohaus Neu 31 von Superblock Architekten in der Wiener Neuwaldegger Straße verbindet Wohn- und Büroeinheiten in einer Raumstruktur, die den Rahmen für eine kunterbunte Gemeinschaft zwischen Hausbewohnern und Büromitarbeitern schafft.
Dass die räumliche und inhaltliche Überlagerung von Wohnen und Arbeiten weiterhin ein Thema mit Zukunft ist, zeigt das Architektenpaar Verena und Christoph Mörkl mit dem Mehrfamilien- und Bürohaus Neu 31. Diesmal in der Rolle als Bauherren und Architekten, haben die Gründer des Architekturbüros Superblock auf einer Nutzfläche von 820 Quadratmetern den neuen Bürostandort mit ihrer eigenen Wohnung verschachtelt und zusätzlich vier weitere Eigentumswohnungen untergebracht. "Es war unser Ziel, einen Wohn- und Arbeitsbereich für uns zu schaffen und darüber hinaus Leute mit im Haus zu haben, mit denen wir zusammenleben wollen", sagt Verena Mörkl.
"In diesem Haus treffen 22 wohnende und arbeitende Personen, zwei Katzen und ein Hund aufeinander. Es funktioniert wie eine kleine Maschine. Wenn die Nachbarn verreist sind, gießen unsere Mitarbeiter deren Blumen und füttern die Katzen. Die Hausbewohner kommen zum Kopieren bei uns im Büro vorbei."
Den Wunsch nach diesem besonderen Wohnen und Arbeiten hat laut Christoph Mörkl die Mitarbeit an der Planung der Sargfabrik bei Bkk-2 und Bkk-3 Architekten bewirkt. Ähnlich dem Konzept der Sargfabrik partizipieren alle gleichwertig, wobei die Kosten geteilt werden. Bereits die Grundstücksuche war eine gemeinschaftliche - der ideale Standort war in der Neuwaldegger Straße schnell gefunden. Ausreichend Spielfläche und Erholungsraum bietet der an den Schwarzenbergpark angrenzende hauseigene Garten, der Gemeinschaftseigentum ist. Ungewöhnlich für Wien ist die Widmungstiefe des Grundstücks von 24 Metern - ein Potenzial. das die Architekten zu nutzen wussten. Entstanden ist ein 24 Meter tiefer und nur 14,5 bis 17,5 Meter breiter viergeschossiger Baukörper, der sich in geschlossener Bauweise in die angrenzende, heterogene Bebauung eingliedert.
Dabei wurde die ursprüngliche Straßenflucht der Neuwaldegger Straße übernommen. Straßenseitig, nach Norden, zeigt sich das Gebäude recht rigide, öffnet sich jedoch nach hinten Richtung Grünraum. Auch im Inneren ist die Raumstruktur durch großzügig dimensionierte Öffnungen durchlässig.
Man betritt das Gebäude über einen kurzen Gang, der in einen Innenhof mündet und weiter in den Garten führt. Dieser Gang bildet die Erschließungsachse mit getrennten Zugängen zum Büro und den drei Maisonettenwohnungen, die sich auf das erste Geschoss stapeln. Darunter verschachteln sich über zwei Geschosse die Büroraräume mit der Architektenwohnung.
Sie wird separat erschlossen. Das Reich der Kinder von Familie Mörkl befindet sich im ersten Stock. Sie haben ihren eigenen Eingang über eine Treppe im Innenhof. "Das Trennen des Bewohner-/ Nutzerverkehrs über die interne Erschließung ist eine Qualität des Hauses. Auch wenn viel durch visuelle Kommunikation passiert, entsteht dennoch ein Gefühl von Privatheit. Die Offenheit bewirkt, dass man klar mit Grenzen umgehen muss", sagt Christoph Mörkl.
Zentraler Mittelpunkt des Hauses ist der Innenhof. Als Lichthof, visuelles Verbindungselement und gleichzeitig physische und räumliche Trennung der einzelnen Bereiche kommunizieren Wohn- und Arbeitsräume durch Öffnungen in den Hof miteinander - Ein-, Aus- und Durchblicke entstehen. Auf diese Weise sehen Verena und Christoph Mörkl vom Büro aus in das Spielzimmer der Kinder und können trotz Arbeitsalltags an deren Lebenteilhaben. Hier wird der Vorteil für Familien deutlich, den die Überlagerung von Wohn- und Arbeitsbereichen mit sich bringt. Betrachtet man die Maisonettenwohnungen genauer, überraschen sie mit Grundflächen zwischen 120 und 170 Quadratmetern vor allem durch ihre Größe. "Wir haben zur Zeit der Wirtschaftkrise gebaut und wurden vor zu großen Wohnungen gewarnt. Das Klientel war aber da - Leute, die bereit sind, mehr Geld auszugeben, um das zu bekommen, was sie wollen", erklärt der Bauherr. Die Wohnungen erstrecken sich über die gesamte Gebäudetiefe. Doppelgeschossige Südterrassen bringen neben Oberlichten zusätzliches Licht in die tiefen Grundrisse. Barrierefreiheit ist den Architekten wichtig. Alle Wohnungstreppen sind geradläufig ausgeführt und somit für Treppenlifte geeignet. Durch die allgemeine Schwellenfreiheit im gesamten Gebäude entstehen fließende Räume, die über raumhohe Fenster in den Außenbereich weiterführen. So “luftig" und aufgelockert das Gebäude auch sein mag, nach außen hin, zur Neuwaldegger Straße, hat es eine monolithische Erscheinung. Die Entscheidung dafür entstand aus der Idee heraus, Dach und Fassade im selben Material zu verkleiden. Mithilfe von Aluminiumfalzschablonen der Firma Prefa entstand eine flächige Außenhaut, die eine rinnenlose Gebäudeentwässerung möglich macht. Neben dem optischen Effekt wäscht sich das Gebäude selbst, was laut Christoph Mörkl bei Regen an einen Wasserfall erinnert.
Flexibilität spielt in diesem wie auch in anderen Wohnbauprojekten von Superblock eine große Rolle. Eine Immobilie sollte erschaffen werden, die jederzeit, in jeder Stückelung, wieder verkauft werden kann. Die konstruktive Grundstruktur ist simpel gelöst. Tragende Wandscheiben in der Mitte des Gebäudes lösen sich in den unteren Geschossen in Stützen auf. Alle übrigen Wände sind bei Bedarf demontierbar. Eine Zwanglosigkeit, die Spielraum für die Zukunft zulässt. Ob man vom Arbeitsalltag abschalten kann, wenn das Büro einen Katzensprung vom eigenen Wohnraum entfernt ist, würden Verena und Chirstoph Mörkl nicht unterschreiben. Dennoch steht für die Hausherrin fest: "Man muss sich mehr zutrauen und mutiger sein. Man kann die Nutzer auch fordern und ein besonderes Projekt anbieten, weil die Nachfrage besteht. Spezielle Wohnungen haben spezielle Nutzer gefunden."
Klassische Dachrauten zählen zu den traditionellen Formen der Eindeckung. Das Geheimnis ihres Erfolgs liegt in ihrer zeitlosen Eleganz, die sie für die Renovierung historischer Gebäude genauso wie für moderne Architektur geeignet macht. Der Aluminiumspezialist PREFA hat seine Dachraute nun einem optischen und technischen Relaunch unterzogen.
Optisch erkennt man die überarbeitete PREFA Dachraute an der neu modellierten Spitze. Durch die geringere Höhe wirkt sie nun insgesamt harmonischer, was sich auf das klassische Erscheinungsbild am Dach positiv auswirkt. Die neue PREFA Dachraute wirkt etwas leichter und eleganter, was vor allem dem Einsatz in der modernen Architektur entgegenkommt. Dennoch tritt mit der neuen Dachraute das markante Rautenmuster in seiner Gesamtheit genauso zutage wie bisher.
Die neu geformte Spitze bietet nicht nur optische Raffinesse, sondern auch praktische Vorteile. Konnten bislang mit den herkömmlichen Dachrauten nur Dächer mit einer Neigung von 25° und mehr gedeckt werden, erlaubt die neue PREFA Dachraute jetzt eine Anwendung bei einer Neigung von 22°. Die PREFA Qualitätskriterien „sturmsicher“ und „bruchfest“ bleiben auch bei diesem Neigungswinkel gewahrt und werden von PREFA garantiert.
Das inszenierbare Wechselspiel von Licht und Schatten wird mit der neuen PREFA Dachraute um eine Nuance erweitert. Die innovative Oberflächenbeschichtung PREFA P.10 macht den Werkstoff Aluminium noch härter und lässt die Lackierung bei voller UV-, Farb- und Witterungsbeständigkeit optisch matt erscheinen. Darauf gibt PREFA – ebenso wie auf das Grundmaterial Aluminium – einzigartige 40 Jahre Garantie.

Sonstige Neuheiten von PREFA

DatumBeschreibung
26. Mrz 2012Der schönste Trend 2012: Falten machen attraktiv.
4. Nov 2011Dessinierte Tafeln aus Aluminium: PREFA Design
11. Okt 2011Die schwimmenden Häuser vom Lausitz Resort
20. Mai 2011Kultur im "Stanniolpapier"
10. Jan 2011Von der Natur inspiriert: PREFA präsentiert neue Farbkollektion

Sonstige Neuheiten von PREFA

Sonstige Referenzobjekte von PREFA

DatumBeschreibung
Altbau Slovakei
Zeitgenössische Dacharchitektur
Altbau Warschau
PREFA bewahrt traditionelle Baukultur
Baumhaus Salzburg
Nicht nur Kinder träumen davon ein Baumhaus zu besitzen. Wohnen im Einklang mit der Natur für mehr Wohlbefinden ist zu einer Frage der Zukunft.
Blaubeerblatt Warschau
Auffallendes Dachdesign
Blumlifassade Linz
Optische und thermische Sanierung eines bestehenden Privathauses am inneren Stadtrand von Linz mit PREFA Reynobond Fassade.

Sonstige Neuheiten von PREFA

Siehe auch:

05 - Dachbaustoffe
05.07 - Dachdeckungen
05.07.05 - Dachdeckungen aus Metall
05.07.05.02 - Dachdeckungen aus Aluminium
05.07.05.03 - Aluminium - Glasdächer
06 - Außenwandbekleidungen
06.07 - Bekleidungen aus Metall
06.07.03 - Metallschindeln
06.21 - Bekleidungen aus Dachdeckungsmaterialien
06.21.04 - Schindeln
09 - Fassaden Baustoffe
09.01 - Fassadenbekleidungen - Baustoffe
  09.01.01 - Fassaden aus Aluminium
09.02 - Fassadenbau
09.15 - Fassadenerneuerung
1. - Rohbau
11 - Dach (Dachdeckungen)
11.21 - Dachdeckungen (Dachdeckungsarbeiten)
11.21.05 - Schindeln
300 - Baukonstruktionen
8. - Bauplanung, Beratung, Medien, Handel
82 - Forschung-, Bildung-, Beratungsinstitutionen und Verbände
82.04 - Bauplanung