![]() puren > Messeauftritt mit neuer bauaufsichtlicher Zulassung Neuheiten Neue Produkte | Neue Redaktionsmeldungen | Referenzobjekte | Newsletter 19. Nov 2010 Messeauftritt mit neuer bauaufsichtlicher Zulassung |

Zu den Highlights auf dem Messestand der puren gmbh gehört bei der BAU'2011 der Funktionswerkstoff purenit, der seit kurzem über eine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBT), Berlin, verfügt. purenit ist ein hochleistungsfähiger, feuchtigkeitsbeständiger, druckbelastbarer und auf Polyurethan-Hartschaum basierender Werkstoff, bei dem in einem sogenannten Klebe-Press-Verfahren hauptsächlich zermahlene Produktionsreststoffe zu hochwertigem, glattem Plattenmaterial verpresst werden.
Daher kann man bei diesem Herstellungsverfahren nicht nur von einem Recycling-, sondern sogar von einem Upcycling-Vorgang sprechen, für welchen purenit und damit puren als Vorreiter in dieser Verfahrenstechnologie bereits vor Jahren von der damaligen Bundesumweltministerin und heutigen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ausgezeichnet wurde. Schon seit der Firmengründung gehören der Nachhaltigkeits- und Umweltschutzgedanke zur Unternehmensphilosophie des Polyurethan-Hartschaum-Spezialisten puren. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Qualitätssicherung von purenit haben nunmehr zur Erteilung der bauaufsichtlichen Zulassung als erstes und einziges Produkt dieser Art geführt.

purenit: Wenn andere Werkstoffe an ihre Grenzen stoßen
Das Anwendungsfeld des diffusionsoffenen Werkstoffs purenit ist breit gefächert. Überall dort, wo andere Materialien wie etwa Holz wegen Feuchtigkeit und Nässe nicht in Frage kommen, wo wärmedämmende Lösungen gesucht werden, wo mit großer thermischer Beanspruchung zu rechnen ist, bietet sich mit dem FCKW-, HFCKW- und formaldehydfreien purenit eine interessante Alternative an. Sowohl in der industriellen Weiterverarbeitung wie zum Beispiel als Kernwerkstoff für Verbundelemente, beim Fenster- und Türenbau, beim Fahrzeug-, Möbel- und Modellbau und vielen weiteren Bereichen als auch als Werkstoff für Gebäude-Neubau und -Sanierung gibt es für purenit zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.
Zu diesen Anwendungen gehört das neue purenit Attikaelement für die sichere Ausführung von wärmebrückenfreien Dachrandkonstruktionen bei Flachdächern. Speziell bei der Sanierung ist oftmals keine oder nur eine nicht hoch genug ausgebildete Attika-Konstruktion vorhanden, um die neuen Dachaufbauten mit erhöhten Dämmstoffstärken und Abdichtungsbahnen aufzunehmen. Mögliche Konstruktionen aus Holz oder Beton hätten zudem die Entstehung von Wärmebrü-cken zur Folge, wohingegen purenit mit λ 0,07 - 0,086 W(mK) und somit als Dämmstoff Wärmebrücken vermeidet. Aber auch für Neubauten, zum Beispiel für Niedrigenergie- und Passivhäuser ist das purenit Attikaelement unter konstruktiven und wärmedämmtechnischen Gesichtspunkten eine praktikable Lösung für die Ausbildung des Dachrandes.

Das Attikaelement besteht aus einem Bausatz mit zwei purenit Funktionswerkstoffplatten, die zur sicheren Wasserableitung bereits über ein integriertes Gefälle verfügen. Das erste Bausatzteil wird mit handelsüblichen Befestigungselementen am Baukörper befestigt. Anschließend wird das zweite Bausatzteil stoßversetzt auf dem Bausatzteil 1 fixiert. Danach können die weiteren Flachdacharbeiten wie gewohnt ausgeführt werden. Die Auskragung des Elements im Fassadenbereich ermöglicht Dämmstoffstärken des Fassaden-Vollwärmeschutzes serienmäßig bis zu 180 mm, so dass auch der Übergang Dach/Fassade optimal gedämmt ist. Aber auch Auskragungen für größere Dämmstoffstärken sind möglich.

Weitere Anwendungsbeispiele aus dem Bau-Bereich sind daher die Verwendung als Traufbohle, bei Gaubenkonstruktionen oder etwa im Verbundelement puren Dämmzarge für wärmebrückenfreie Anschlüsse von Dachfenstern an Dachflächen.

Aber auch zum Beispiel für den Anschluss von Dachkuppeln in Flachdächern, als Attikabohlen oder bei Dachrändern mit vorgehängter Rinne kann purenit genauso zum Einsatz kommen wie als Bohlen und Knaggen bei hinterlüfteten Fassadenbekleidungen oder als Befestigungselement in Wärmedämmverbundsystemen.
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