![]() nora systems > Spektakuläre Intarsien-Verlegung im Escher-Museum in Den Haag Neuheiten Neue Produkte | Neue Redaktionsmeldungen | Referenzobjekte | Newsletter 12. Aug 2010 Spektakuläre Intarsien-Verlegung im Escher-Museum in Den Haag |

Besucherraum nach Zeichnungen des Künstlers M.C. Escher
Der niederländische Künstler und Grafiker Maurits
Cornelis Escher (1898-1972) wurde vor allem durch seine Darstellung unmöglicher
Figuren bekannt. Seine bekanntesten Werke beschäftigen sich mit der Darstellung
perspektivischer Unmöglichkeiten, optischer Täuschungen und multistabiler
Wahrnehmungsphänomene.

Außenansicht Eschermuseum
Man sieht Objekte oder Gebäude, die auf den ersten Blick
natürlich zu sein scheinen, auf den zweiten aber vollkommen widersprüchlich
sind. 2002 wurde im ehemaligen Palais der Königin Emma in der Altstadt
von Den Haag ein eigenes Escher-Museum eingerichtet (“Escher in Het
Palais”), das neben seinem grafischen Werk auch Privatfotos und Arbeitsskizzen
zeigt. Letztere vermitteln einen Eindruck davon, wie der Künstler Flächenfüllungen
und unmögliche Geometrien entworfen hatte. Das Museum befindet sich in
der Altstadt von Den Haag.

Ist der Boden tatsächlich eben? Die optische Täuschung ist
perfekt.
Was Sie hier auf dem Bild sehen, ist nicht etwa eine Escher-Zeichnung
- es handelt sich vielmehr um eine Intarsienverlegung in einem Besucherraum
des Escher-Museums. Die Raumintarsie besteht aus unglaublichen 2505 Einzelteilen,
drei Farben der noraplan® uni-Palette wurden dafür
ausgewählt.
Erstaunt bleibt der Besucher stehen - der dreidimensionale
Effekt ist verblüffend. Ist der Boden tatsächlich eben? Die optische
Täuschung ist perfekt.
Mit Hilfe einer hochmodernen Ultraschall-Schneideanlage wurden
alle Teile der Raumintarsie geschnitten. Ultraschallschneideanlagen werden
weltweit für verschiedene Zwecke eingesetzt, wie beispielsweise zum Schneiden
von Karbonteilen im Flugzeugbau, zum Schneiden von schusssicheren Westen oder
zum Beschneiden von Skiern. Relativ neu jedoch ist die Herstellung von Intarsien
an solchen Anlagen. Durch den hohen Energieeintrag mittels der hochfrequenten
Schwingung der Messer von 20.000 Hz wird die Reibungskraft zwischen Messer
und zu schneidendem Material sehr stark verringert, so dass exaktere und schnellere
Schnitte möglich sind – so wird sichergestellt, dass alle Teile
hundertprozentig ineinander passen. Ein Verfugen der Nähte ist nicht
notwendig.
Aus Vorlagen aller Art wie beispielsweise Bilder, Zeichnungen oder Bilddateien
können CAD-fähige Dateien erstellt werden, die dann als Vorlage
zur Erstellung von Intarsien dienen – nachfolgend sehen Sie die Visualisierung
des Escher-Projekts in Form einer CAD-Zeichnung.
Die Raumintarsie im Eschermuseum
wurde März/April 2010 von Mark van Steenhoven Projectstoffering aus Ridderkerk
verlegt. Graphigdesigner sind Karelse & den Besten aus Rotterdam.
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Siehe auch:
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23.05.04 - künstliche Bodenbeläge 23.06 - spezielle Böden / Beläge 23.06.06 - Elastische Bodenbeläge |








