![]() Greisel > Twinstone® - Ein Profi berichtet aus der Praxis Neuheiten Neue Produkte | Neue Redaktionsmeldungen | Referenzobjekte | Newsletter 14. Apr 2010 Twinstone® - Ein Profi berichtet aus der Praxis |

Herr Koch, worauf kommt es für Sie beim Bau von energieeffizienten Häusern besonders an?
Das Wichtigste ist die Gebäudehülle, denn die soll 40 bis 100 Jahre halten. Die Technik, z. B. die Heizung, ist dagegen normalerweise nach 20 Jahren sanierungs- oder modernisierungsbedürftig, und sie ist austauschbar. Das Haus an sich sollte dann aber immer noch up-to-date sein. Wenn Sie eine wirklich gute Gebäudehülle haben, brauchen Sie gar keine allzu komplizierte Technik. Die EnEV 2009 lässt zwar auch die Möglichkeit zu, eine schwächere Hülle durch aufwendigere Gebäudetechnik auszugleichen, in meinen Augen macht das aber keinen Sinn.
Welche Konstruktion und Materialien bevorzugen Sie für eine effiziente, dauerhafte Gebäudehülle?
Man kann in Massiv- wie Holzbauweise gute Häuser bauen. Ich bevorzuge aber für die Gebäudehülle einen monolithischen Baustoff, einen Stein, der aus einem einzigen Material besteht. Das ist der Wärmedämmstein „Twinstone“ von Greisel. Da staunen auch Heizungstechniker, wie wenig Energie die damit gebauten Häuser verbrauchen. Das ist geradezu ein Quantensprung im Massivbau.
Wie sieht so ein monolithischer Stein aus, und wie unterscheidet er sich von anderen Massivbaustoffen?
Der „Twinstone“ besteht aus einer Tragschale und einer Dämmschale. Beide sind aus Porenbeton, nur die Dämmschale ist stärker aufgeschäumt. Es ist keine zusätzliche Dämmung nötig. Damit haben wir auch nicht die Probleme, die oft durch den Einsatz unterschiedlicher Materialien im Wandaufbau entstehen können, zum Beispiel beim Einsatz feuchtigkeitsempfindlicher Dämmstoffe. Die bauphysikalischen Eigenschaften des „Twinstone“ sind hervorragend, bei Wärmespeicherung, winterlichem und sommerlichen Wärmeschutz ebenso wie beim Lärm- und Brandschutz. Und das alles bei einem für den Massivbau relativ schlanken Wandaufbau von 36,5 beziehungsweise 42 Zentimetern.

Twinstone light

Twinstone strong
Welche Erfahrungen haben Sie in der Verarbeitung gemacht?
Der „Twinstone“ ist ausgesprochen gut zu handhaben und zu verarbeiten, weil der Porenbeton nur ein geringes Gewicht hat. Ich habe auf der Baustelle erlebt, wie überrascht und erleichtert gerade ältere Poliere waren, die das erste Mal damit arbeiteten: „Endlich ein Stein, den ich wieder heben kann!“ Und der außerdem sehr einfach zu bearbeiten ist.
Wie schneidet der Hausbau mit den Wärmedämmsteinen im Kostenvergleich mit anderen Bauweisen ab?
Ein gutes Holzhaus, etwa mit Holzweichfaserdämmung, kommt bei den exorbitant angestiegenen Holzpreisen teuerer als ein massiv gebautes Haus. Im Vergleich zum herkömmlichen Massivbau kostet ein mit „Twinstone“ gebautes Einfamilienhaus nach meinen Erfahrungen ca. 2000 bis 4000 Euro mehr. Bei Gesamtkosten von ca. 300.000 bis 400.000 Euro ist dieser Mehraufwand gut investiert, denn man spart ja ganz erheblich an Energiekosten.
Gibt es ein Objekt, das Sie mit dem „Twinstone“ gebaut haben und das Ihnen besonders am Herzen liegt?
Ja, die Kinderkrippe in Illerrieden im Alb-Donau-Kreis. Viele Menschen konnten es zunächst kaum glauben, dass man solch ein Gebäude allein mit einer Luftwärmepumpe beheizen kann. Und das Raumklima ist ausgesprochen angenehm. Gerade für die kleinen Kinder ist die gesunde Bauweise sehr wichtig!
Sonstige Neuheiten von Greisel |
| Datum | Beschreibung |
| 29. Mrz 2011 | GREISEL LV-EASY - Ausschreibungssoftware zum Download! |
| 18. Jan 2011 | Schluss mit Wahrsagerei und Rätselraten rund um die EnEV 2012 & 2020 |
| 29. Jun 2010 | Gut, besser, am besten |
| 9. Mrz 2010 | Monolithisch und mineralisch zu nachhaltigen Passivhäusern mit TWINSTONE® light |
| 8. Feb 2010 | KLIMANORM® PLUS - der mineralische Energiesparstein mit Thermowaben |
Sonstige Neuheiten von Greisel | |



